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Die wertlosen Abrufe kommen die Werber teuer zu stehen, denn sie zahlen den Suchmaschinen für jeden Klick hartes Geld. Laut einer Hochrechnung des US-Marktforschers Outsell summierte sich der Schaden durch betrügerische Klicks nur in den USA auf rund 800 Millionen Dollar im Jahr 2005. Die aktuellen Zahlen sind vermutlich wesentlich höher.

Heise.de gibt ein Beispiel: Wenn ein Konkurrent jeden Tag zehn mal auf die Anzeige für 5€ klickt, entsteht ein Schaden von 1500€ im Monat für den Werber. Bei begrenztem Budget wird dann die Anzeige nicht mehr angezeigt, wenn echte Kunden danach suchen.

Die Branche ist von der Entwicklung alarmiert: Der Vorstandschef von Google, Eric Schmidt, gab folgende Erklärung ab: „Der Erfolg unseres Anzeigengeschäfts beruht darauf, dass sich die Werbung für unsere Kunden lohnt [...] Jeder Versuch, unsere Werbeplattform zu missbrauchen, ist für uns extrem kritisch.“ Die Online-Werbung machte 2005 gut 98 Prozent von Googles Gesamtumsatz in Höhe von 6,14 Milliarden Dollar aus. Das bedeutet, dass die Firma bei 10-15% betrügerische Klicks fast eine Milliarde Dollar zuviel eingenommen hat. Wie wahrscheinlich ist es, dass Google das Geld den Werbern zurück gibt?



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